Terminaladapter
JSS-80
Dieses Projekt zur digitalen Steuerung und Gestaltung einer Modelleisenbahnanlage wurde mit größtmöglicher Sorgfalt dokumentiert und getestet. Es richtet sich an technisch interessierte Anwender, die eigene Erweiterungen oder Anpassungen vornehmen möchten.
Bitte lesen Sie die gesamte Projektbeschreibung und die zugehörigen Hinweise aufmerksam durch, bevor Sie mit der Umsetzung beginnen. Achten Sie insbesondere auf sicherheitsrelevante Aspekte bei elektrischen Komponenten, Verkabelung und Softwareeinsatz.
Die Inhalte dieses Projekts dienen als Inspiration und Grundlage für eigene Anwendungen im Bereich Modellbau, insbesondere Spur Z. Änderungen, Erweiterungen oder Weitergaben sind ausdrücklich erlaubt – bitte geben Sie dabei auch die zugehörige Dokumentation weiter, damit andere Nutzer von den Informationen profitieren können.
Für Schäden, die durch unsachgemäße Anwendung entstehen, wird keine Haftung übernommen. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung.
1. Bestimmungsgemäßer Gebrauch
ACHTUNG: Nur für erfahrene Elektronikbastler geeignet. KEIN Kinderspielzeug!
Bei Arbeiten an oder mit der aus dieser Dokumentation erstellten Leiterplatte beachten Sie bitte:
- Der Betrieb ist nur an Spannungen kleiner 18 V DC erlaubt. Verwenden Sie ausschließlich geprüfte und zugelassene Steckernetzteile
- Zusammenbau oder Instandsetzungen/Änderungen an der Leiterplatte sind immer im spannungsfreien Zustand durchzuführen
- Betreiben Sie das Gerät nur in trockenen Räumen. Beim Einsatz im Freien sollten Sie entsprechende Maßnahmen zum Schutz gegen Feuchtigkeit ergreifen
- Die zulässigen Ströme an den Schaltausgängen sind einzuhalten. Details finden Sie im jeweiligen Kapitel zur Funktion
- Dieses Produkt ist nicht für die Nutzung durch Kinder unter 14 Jahren geeignet. Die Anforderungen an Kinderspielzeug werden NICHT erfüllt
2. Funktion
Der Terminaladapter stellt die Verbindung zwischen der Modellbahnzentrale und dem MBCAN-Bus her.
Alle Befehle der CS2/3® oder der MS2® werden über eine MiniDin-Steckverbindung galvanisch getrennt übernommen.
Das Modul umfasst eine Stromversorgung für den MBCAN-Bus. Eine unterstützende Stromversorgung ist je mbc-Modul jederzeit möglich. MBCAN ist galvanisch mit den Zentralen über den CAN-Bus verbunden.
Als Verbindung zum PC steht WLAN-Verbindung zur Verfügung.
3. Schaltbild
Das in Abbildung 3-1 gezeigte Schaltbild zeigt den bei allen Modulen identischen Prozessor-Kern (ESP32) mit Thermosensor DS1820 als Seriennummer-Lieferant und dem CAN-Bus-Interface nebst automatischer Terminierung des CAN-Bus.
Die Sonderfunktionen des Terminaladapters bestehen aus den Steckverbindungen zur CS2/3®, dem PC über WLAN sowie einem separaten CAN-Bus-Interface zur CS2/3®. Letzterer ermöglicht eine Protokoll-Entkopplung, sollte Märklin® einmal etwas im Protokoll oder die Taktfrequenz des Busses (derzeit laut Spezifikation 250 kHz) ändern.
Der CAN-Bus zur CS2/3® resp. MS2® ist galvanisch getrennt ausgeführt, um ungewollte Masseschleifen zu vermeiden.
4. Bestückung
Die Bestückung erfolgt wie üblich von den Bauteilen mit der geringsten Bauhöhe (z. B. Widerstände, Dioden) bis hin zu den höchsten Komponenten (z. B. Steckverbinder, Kondensatoren, Relais). Dieses Vorgehen erleichtert das Handling während des Lötvorgangs und sorgt für eine saubere, mechanisch stabile Baugruppe.
Bitte beachten Sie folgende Empfehlungen:
- Reihenfolge beachten: Beginnen Sie mit flachen Bauteilen wie Widerständen, kleinen SMD-Komponenten oder Dioden. Danach folgen mittelhohe Bauteile wie ICs, Transistoren und kleinere Kondensatoren. Abschließend werden hohe Bauteile wie Steckerleisten, Schraubklemmen oder Relais eingesetzt.
- Lagekontrolle: Achten Sie auf die korrekte Orientierung polaritätsabhängiger Bauteile (z. B. Elektrolytkondensatoren, Dioden, ICs). Ein falscher Einbau kann zu Fehlfunktionen oder Schäden führen.
- Sicherheitsrelevante Komponenten: Sicherungen, Schutzdioden und andere sicherheitsrelevante Bauteile sollten besonders sorgfältig eingesetzt und geprüft werden.
- Lötqualität: Verwenden Sie geeignetes Lötzinn und achten Sie auf saubere, glänzende Lötstellen. Kalte oder übermäßige Lötstellen können zu Kontaktproblemen führen.
- Funktionsprüfung: Nach der Bestückung empfiehlt sich eine Sichtprüfung sowie ein Funktionstest der Baugruppe – idealerweise mit einem Prüfadapter oder Multimeter.
5. Bauteileliste
6. Firmware
ESP32 Firmware – Zugriff auf Anfrage
Aus Sicherheitsgründen und zur Vermeidung unautorisierter Nutzung wird die Firmware für den ESP32 nicht öffentlich zum Download angeboten.
Wenn du die Firmware für Entwicklungs‑, Test‑ oder Integrationszwecke benötigst, sende bitte eine formelle Anfrage mit Projektbezug an:
info at jss-elektronik.de
Bitte gib in deiner Nachricht Folgendes an:
Verwendungszweck (z. B. privates Projekt, Prototyping, Forschung)
Technische Umgebung (z. B. verwendete ESP32‑Variante, Toolchain)
Ggf. geplante Distribution oder Weiterverwendung
Nach Prüfung deiner Anfrage erhältst du ggf. Zugriff auf die aktuelle Firmwareversion sowie technische Hinweise zur Integration.
7. Steckverbindungen
8. Anschlussbeispiel
9. Inbetriebnahme
Bitte führen die Inbetriebnahme des Moduls sorgfältig und in der folgenden Reihenfolge durch, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten:
10. Modulbilder
11. Allgemeine Hinweise zum Projekt
Hinweis zur Nutzung und Haftung:
Diese Dokumentation bezieht sich auf meine private, nicht-kommerzielle Internetseite zu meinen Projekten unter der Domain jss-elektronik.de. Sie dient ausschließlich der Darstellung meines Hobbys. Dazu zählen auch die dort angebotenen Dokumente und Softwarepakete zum Download.
Die Inhalte der Webseite, die Dokumentation sowie die darin enthaltenen Ideen und Schaltungen sind ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt. Der Nachbau von Schaltungen oder die Nutzung der Software erfolgt auf eigene Verantwortung. Es wird keinerlei Haftung für Sach-, Vermögens- oder Personenschäden übernommen, die durch deren Anwendung entstehen könnten.
Marken- und Urheberrechte:
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